Hast du kein Auto zum Früchte kaufen? Macht nix!

Ich werde oft gefragt, wie ich die Massen an Früchten transportiere und wie man am Besten das ohne Auto anstellen könnte. Meine MA hat ein Auto seit letzten Sommer und da ist es natürlich bequem einzukaufen, obwohl die Schlepperei müssen wir dann trotzdem selbst übernehmen.  Aber wir sind ja schon seit 2012 Rohköstler und seit 2013 Fruitarier und Vielfresser also wie geht das ohne Auto?

Am Anfang haben wir, wie alle Anderen, mit Einkaufstrolley eingekauft aber auf Dauer war das Nix, denn viel kann man damit nicht transportieren und reifes Obst wird matsch. Wir stiegen dann auf Fahrad mit Einkaufstrolley um. Das war ein bissel besser aber auch nicht das Wahre. Als ich für Elena einen neuen Kinderwagen gekauft habe kam dann die Idee 😉

Der Obsteinkaufskinderwagen 😉

Mit dem Buggy habe ich unten teilweise 12 Glasflaschen Wasser transportiert und oben bis zu 6 Kisten Obst. Das war ein Spass und angeguckt wurde man auch wie ein Esel mit Gepäck.

Heute wenn ich mit Elena Mittwochs zum Markt fahre nehmen wir immer wieder gern den Buggy mit. Es ist mehr Platz als in einem Einkaufswagen von Kaufland.

Hier habt ihr Mal ein Beispiel, wie so was aussehen könnte 😉

 

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Eine typische Mahlzeit – Links für die Kleine rechts für die Grosse

So sieht bei uns eine typisch tägliche Mahlzeit aus 😉

Die Teller sind voll mit einer Fruchtsorte, also ein Monomeal, und es gibt immer entweder einen Smoothie zu trinken oder einen frisch gepressten Saft. Elena bekommt immer eine extra Portion Datteln oben drauf.

Hier hatten wir einen Smoothie aus drei Ananas, sieben Kiwis und einem Orangensaft aus 9 Orangen. Meine Monomahlzeit waren ganz einfach geschnittene Orangenscheiben und meine Tochter hat Bananenscheiben mit Datteln bekommen. Das essen wir meist zu unseren ersten Frühstück morgens 😉 oder Elena besteht auf ihre Fruchtsonne

 

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Ich habe einen Stern gefunden ;-)

Ich habe immer die Kakis falsch aufgeschnitten bis mich Jemand darauf aufmerksam gemacht hat 😉 schauts euch an, ist das nicht wunderschön?

Das Erstbeste zum Neujahresbeginn ist eine grosse Portion Früchte

Wir wünschen euch ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2015

Wir feiern den Jahreswechsel schon das vierte Jahr nicht mehr. Für mich ist es genauso ein Kommerzkram wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag. Jeder schreibt sich Vorsätze auf und solch ein Quatsch. Gute Vorsätze kann man sich jeden Tag machen, ja jeden Moment sogar. Man brauch da nicht einen ausgewählten Tag im Jahr um sich gut zu fühlen und zu feiern. Man kann jeden Tag das Leben feiern. Ausserdem verabscheue ich diese Ballerei der Feuerwerkskörper. Es hat Niemand was davon!!! Die Umwelt wird jedes Jahr aufs Neue massiv zerstört und Tiere ob nun Hausstiere oder nicht haben Angst um ihr Leben. Deswegen gehen wir jedes Sylvester früh schlafen und kriegen von dem ganzen Blödsinn nichts mit.

Ich freue mich jeden Tag auf den Moment, wenn mich meine Tochter weckt und fragt “ Mama aufstehen, machst du mir Frühstück?“ JA NA KLAR 😉 einen grossen Pizzateller voll mit frischen Früchten. Das macht den Kopf klar und reinigt das Blut. Heute war der gemalte Obstteller eine Wucht 😉 und sooo Lekka dazu ein frisch gepresster Mandarinensaft und das neue Jahr kann starten 😉

Mein Grünkohlgeschenk

Dieses Erlebniss möchte ich unbedingt mit euch teilen. Vor zwei Wochen war ich mit meinem Hund im Umland spazieren. Kind war bei Grosseltern und ich konnte mich nur meinem Hund und unserer Freiheit dem Laufen witmen 😉 Wenn wir ohne Elena sind laufen wir über verschiedene Ebenen und meistens zwischen 3 bis 5 Stunden einen zügigen Marsch, das heisst schneller als Walking und etwas langsamer als joggen. Marschieren trifft es für mich eher zu. Für mich ist das mein Nirvana, indem ich völlig in Trance abhebe und mich so entspannen kann von dem alltäglichen Leben. Wir waren auf Feldern unterwegs und haben Mengen an Hagebuttensträuchern gefunden. Ich völlig glücklick mit dem Fund laufe weiter und sehe aufeinmal grüne kleine Palmen vor mir auf dem Feld. Da ich noch nie Grünkohl live auf dem Feld gesehen habe, musste ich erst mal genauer hingucken, was es war. Als ich dann merkte, dass es Grünkohl zu sein schien musste ich ihn haben 😉 ein ganzes Feld war voll zu dem Zeitpunkt.

Es waren Leute auf dem Feld und ich natürlich, völlig unscheu wie immer, schrei laut los, ob ich denn etwas Grünkohl denen abkaufen könnte. Als die Männer meinten, es wäre nicht zu verkaufen war ich sehr depremiert gewesen. Die Gemüseanbauten auf dem Feld seien für die Suppenküche. Ich war erstmal sehr erstaunt, dass anscheinend die Armen in der Suppenküche besseres Essen bekommen als ich und das für umme. Ich natürlich kann meinen Mund nicht halten und quatsch drauf los…dass ich ja Rohköstler wäre und vom Jobcenter lebe und noch nie solche einen Grühnkohl gegessen hätte und mich ja so freuen würde usw…dann ist jemand fragen gegangen. Danach meinten die Männer, ich könnte ja gegen eine Spende etwas von dem Grünkohl haben aber erst nach dem ersten Frost. Boa war ich happy 😉 Also Nummern ausgetauscht auf den ersten Frost gewartet. Nach dem ersten Frost letzte Woche habe sofort angefragt und siehe da konnten wir vorbei kommen meine Tochter Damon und Ich. An zwei Tagen durften wir uns Grünkohl einsacken. Am ersten Tag waren wir etwas scheu wegen der Menge, aber am nächsten greiften wir ordentlich zu.

Als ich spenden wollte wurde es dankend abgelehnt 😉 ALSO BIOGRÜNKOHL IN MASSEN FÜR UMME BEKOMMMEN. Was für ein tolles Nikolausgeschenk! Nun kam der harte Teil der Arbeit. Alles musste ordentlich abgewaschen werden und trocken gelegt.

Nach einem Tag habe ich den Grünkohl portioniert in 3 Liter Gefriertüten und sie eingefroren. Einen Teil habe ich für uns an zwei Tagen frisch entsaftet und mit Obstsäften vermischt, und ein anderer Teil wurde auf die Heizung gelegt zum Trocknen um Grünkohlchips zu bekommen. Einen Teil habe ich auch in der Nachbarschaft verteilt und war sehr erstaunt dass eigentlich zu wenig ihn haben wollte auch umsont. Niemand wusste so wirklich, was mit ihm anfangen zu können ausser zu Weihnachten zur Gans zu servieren. Das ist schon traurig, wie abgestumpft so viele sind durch die Fleischernährung. Naja ich habe mich gefreut und freue mich immernoch 😉